So ist er Gründungsmitglied vom Bund Naturschutz, 2. Vorstand beim Landschaftspflegeverband an der Hofstelle, Gemeinderatsmitglied, Kreisobmann vom BBV und Vielem mehr. Am Hof gibt es einen Schulungsraum, den Firmen mieten können und „Schule fürs Leben“ praktiziert wird. Seine Frau Anne engagiert sich mit Leib und Seele im Projekt „Lernort Bauernhof“. „Die Leute haben oft keinen Bezug zur Landwirtschaft und wissen nicht, wo ihre Lebensmittel herkommen. Neulich dachten enige Schulkinder, dass die Milch im Milchtank produziert wird.“ erzählt Simon Sedlmair jun. lachend. Seit 2017 sind sie zudem mit dem Tierschutzlabel „für mehr Tierschutz“ zertifiziert, dies bringt einen höheren Milchpreis von 3 ct pro Liter Milch.
Er und seine Geschwister übernahmen früh die Philosophie ihrer Eltern und sind ebenfalls mit Leib und Seele Landwirte. „Unsere Stärke ist die Familie“ sind sie sich sicher. Der Familienbetrieb hat 330 Fleckviehkühe und 270 Stück Jungvieh. Die weibliche Nachzucht wird genomisch untersucht und mit HerdOptimizer nach dem betrieblichen Zuchtziel analysiert. Ungefähr 100 Tiere werden jedes Jahr selektiert: 10% als Kalb, weitere 60% als Jungrind und 30% als Jungkühe. Die Remontierung liegt bei 23%.





