SiryX bringt Sicherheit

Jorick Tromp
Jorick Tromp

SiryX ist gesextes Sperma von CRV. Nutzen Sie gesextes Sperma für Ihre besten Kühe und Färsen. Bei unseren Fleckviehbullen sowie unseren Weißblauen Belgiern können Sie zusätzlich zwischen männlich oder weiblich gesextem Sperma auswählen. Wenn Sie gesextes Sperma nutzen, haben Sie eine 90%-ige Chance, dass die geborenen Kälber das gewünschte Geschlecht haben. CRV hat SiryX von vielen Top-Bullen zur Verfügung.

SiryX bringt Sicherheit ins tägliche Betriebsmanagement

Jorick Tromp (32) erinnert sich noch gut an die Zeit, in der er enttäuscht war, wenn eine Spitzenkuh ein männliches Kalb zur Welt brachte. „Als dann CRV geschlechtsselektiertes Sperma (SiryX) auf den Markt brachte, haben wir es bei einigen Kühen ausprobiert. Wir wollten wissen, wie die Fruchtbarkeit davon ist und waren neugierig, ob wirklich 90% der Kälber weiblich sind.“, erzählt er. Seiner Erfahrung nach würden die 90% Färsenkälber sehr leicht erzielt und auch die Fruchtbarkeit von SiryX erwies sich als kaum schlechter, als die von herkömmlichen Sperma.

SiryX und Fleischrinder

Geht es um die Fruchtbarkeit, weiß Jorick, wovon er spricht. Denn er bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Vater und Mitarbeitern einen gemischten Ackerbau- und Viehzuchtbetrieb in Houwerzijl in den Niederlande, der sich auf über 180 ha erstreckt und 240 Milchkühen sowie 130 Jungtiere umfasst. Darüber hinaus arbeitet er an zwei Tagen pro Woche als Tierarzt. Konsequent besamt er seine besten Kühe und Färsen mit SiryX und die schlechteren Tiere mit Fleischrassen. „Das gibt uns Sicherheit“, bemerkt der Landwirt. „Wir entscheiden bereits vor der Besamung anhand des Anpaarungsprogrammes SireMatch, ob wir ein Kalb behalten. So wissen wir sicher, dass wir nicht zu viele Jungtiere aufziehen.

Kälber

Die Familie Tromp melkt und füttert ihre Kühe automatisch, die Tiere erzielen einen Herdendurchschnitt von über 11.000 kg Milch mit 4,75 % Fett und 3,60 % Eiweiß und die Verwendung von SiryX ist ein fester Bestandteil ihrer Zuchtstrategie. „Wir besamen die besten 50 % der Färsen, die besten 20 % der Erstkalbskühe und die besten 10 % der ausgewachsenen Kühe zweimal mit SiryX und anschließend mit herkömmlichem Holstein-Samen“, erklärt Jorick. „Bei allen anderen Tieren verwenden wir einen Fleischbullen: Angus bei den Färsen und Weißblaue Belgier bei den Kühen.“

Verwendung von Spitzen-Tieren für die Zucht

Ihre Besamungsstrategie basiert auf einer einfachen Formel. „Um genügend Ersatz für unsere Milchkühe zu bekommen, müssen wir etwa 65 weibliche Kälber pro Jahr behalten. Da Phosphatrechte nur begrenzt verfügbar sind, können wir nur wenige Jungtiere aufziehen“, berichtet der Landwirt. „Durch die Besamung mit SiryX wissen wir, mit wie vielen weiblichen Kälbern wir rechnen können und mit dem Einsatz von Fleischrindern bei den restlichen Tieren verhindern wir einen Überbestand bei den Jungtieren. Aber genau deshalb ist es auch besonders wichtig, nur die besten Tiere für die Zucht aus zu wählen und sinnvolle Anpaarungsentscheidungen zu treffen. Was wir behalten, muss einfach von höchster Qualität sein.“ Um einen zuverlässigen Einblick in das genetische Potenzial der Tiere zu erhalten, verwenden sie HerdOptimizer für die Genotypisierung und SireMatch für die Bullenauswahl und Anpaarungslisten.

Keine Spekulationen mehr

„SiryX ist teurer als herkömmliches Sperma“, gibt Jorick zu. „Aber bei durchschnittlich zwei Besamungen pro Trächtigkeit, ist die zusätzliche Investition recht gering und wir sparen Kosten, da wir die schlechteren Tiere mit Fleischrassen besamen.“ Außerdem bringt Struktur in der Zucht Ruhe in die Betriebsführung. „Jeder weiß, was zu tun ist, auch wenn ich einmal nicht zu Hause bin oder wir mit der Feldarbeit beschäftigt sind. SireMatch zeigt, welches Sperma für jedes Tier verwendet werden soll und wir entscheiden noch vor der ersten Besamung, ob wir ein Kalb behalten. Alle schwarzbunten Färsenkälber bleiben, alle anderen Kälber gehen. Wir müssen nicht mehr darüber nachdenken.“

Zitat

SiryX - auch für Fleckvieh erhältlich!

Auch für unsere Fleckviehbullen gibt es ein großes Angebot an geschlechtssortiertem Samen. So sind viele unserer Topbullen, ob natürlich hornlos oder töchtergeprüft, ständig gesext verfügbar. Durch die Doppelnutzung bei Fleckvieh ist nicht nur das weibliche Geschlecht gefragt, sondern auch die männliche Variante für Tiere, von denen keine Nachzucht auf den Betrieben nachgestellt werden soll. Die meisten Bullen die männlich angeboten werden, sind homozygot hornlos.